Themenübersicht (Neueste zuerst) |
| Geschrieben von Ivelle Kinnaird - 29.05.2025, 13:37 |
Hallo liebe Chi,
danke, dass du noch einmal konkretisiert hast, was du dir für Étaín vorstellst. Leider müssen wir dir noch einmal ein paar Anmerkungen mitgeben, weil dein Konzept so wie es ist derzeit noch nicht in unsere Lore passt. 1. Aussetzen der Wehrpflicht: Grundsätzlich gilt in Navarre (und auch Poromiel) eine Wehrpflicht. Das bedeutet, dass jede Person mit/über 20 nach Basgiath einberufen wird und dort drei Jahre dazu verpflichtet ist eine Ausbildung in einem der Quadranten zu durchlaufen. Informationen dazu findest du in unserem Lexikon hier sowie hier. Es gibt seltene Ausnahmen, die das Aussetzen der Wehrpflicht erlauben. Auch diese haben wir in den Artikeln festgehalten. Armut allein wäre kein Grund dafür nicht einberufen zu werden. Auch die Schulbildung ist im Land Navarre verpflichtend, mehr dazu findest du hier. 2. Berufung als Lehrkraft: Eine Berufung als Lehrkraft erfolgt in unserer Welt weniger über Einflussnahme von hochrangigen Persönlichkeiten, sondern aufgrund von Eignung sowie herausragenden Leistungen im militärischen Sektor. Das bedeutet, wenn sie keine Ausbildung genossen hat (siehe oben), können wir uns eigentlich nicht vorstellen, dass sie als Professorin berufen wird. Selbst nicht, wenn ihr Mann ein gutes Wort eingelegt hat. Ist es für dein Konzept denn wirklich zwingend notwendig, dass sie keine Bildung erhalten hat und/oder könntest du dir vorstellen, dass sie in Basgiath bei den Heilkundigen war und (aufgrund des Einflusses ihres Mannes) an Außenposten Erfahrungen sammeln konnte, um berufen zu werden? Oder wäre es für dich denkbar, sie nicht als Professorin zu spielen? Bei Rückfragen melde dich gerne. Wir würden dir aber gern nahelegen, dir zuvor einmal die verlinkten Hintergrundtexte durchzulesen. Liebe Grüße Berrie und Jella ![]() |
| Geschrieben von Étaín Phaeryis - 26.05.2025, 21:06 |
Huhu! Ich melde mich mal zurück, danke für eure Geduld!
![]() (05.05.2025, 15:40)Qhiona Tharavyn schrieb: Da hast du völlig Recht, irgendwie habe ich in meinem übermüdeten Kopf immer nur die einzelnen Jahre miteinander verglichen, anstatt das "Große Ganze". Étaín ist auch keine Heilkundlerin, sondern wäre dann selbstverständlich nur eine Lehrkraft für Heiltränke und Salbenbereitung. (05.05.2025, 15:40)Qhiona Tharavyn schrieb: Außerdem sind wir ein bisschen über die Timeline gestolpert, die du für Étaín und Tavian aufgemalt hast. Du schreibst, sie hätte ihn mit 20 Jahren kennengelernt, wo er seinerseits jedoch schon Reiter war. Sie müsste mit 20 allerdings den Wehrdienst am BWC antreten. Vielleicht kannst du uns diesbezüglich erleuchten? Étaín war niemals im Wehrdienst, noch hatte sie eine Schule wie das BWC besucht, da sie aus sehr armen Verhältnissen kommt. Sie hat quasi die "Schule des Lebens" besucht. Deswegen stelle ich mir ja auch die Frage, ob sie überhaupt über solch einen Umweg (Keine offizielle (Schul-)Ausbildung, enge Kontakte von Tavian in das BWC) eine Lehrkraft am BWC werden kann. (05.05.2025, 15:40)Qhiona Tharavyn schrieb: Und, wo wir noch ein bisschen ratlos sind, wäre der Punkt, dass sie ihm diese hübschen Flöhe ins Ohr gesetzt haben soll, aka Zweifel gesät, wo wir uns fragen: welche denn? Und woran? Und warum? Und woher kommt da ihre Mentalität bzw. ihr Wissen, dass sie überhaupt fähig ist, welche zu streuen? Und wie verträgt sich das jetzt mit ihrer Anstellung am BWC, das ja quasi die neue(n) Generation(en) ausbildet? Vielleicht kannst du uns hier noch 1-2 mehr Informationen mitgeben! "Du bist nicht mehr wie früher, Tavian.Du wirkst... erschöpft. Als würde der Krieg dich auffressen." ; "Die jungen Reiter reden schon - sie sagen, du greifst nicht mehr durch wie früher. Aber was wissen sie schon, oder?" ; "Wenn ich daran denke, was ich in Pelham gesehen habe... Du glaubst gar nicht, was euer Einsatz dort angerichtet hat." ; "Ich frage mich manchmal, ob deine Vorgesetzten je wirklich wissen, was sie euch da draußen zumuten." ; "Ich sehe, wie du nachts nicht schläfst. Du träumst schlecht. Wirst du das ewig durchstehen?" ; "Wenn du verschwinden würdest...Ich würde es keinem erzählen. Nicht mal mir selbst." Hier nur mal ein paar Beispielgedanken, die Étaín jahrelang in Tavians Kopf gepflanzt hat. Tavian ist ein Mensch, der sehr viel auf die Meinung Anderer achtet. Die Ehe war für ihn eine reine Selbstinszenierung ("Seht mich an, ich heirate eine arme Frau, so selbstlos bin ich!"), dementsprechend war ihm eine makellose Ehe sehr wichtig und für ihn ein Mittel zum Zweck. Étaín ist damals die Ehe eingegangen, weil sie sich für sich selbst und ihre Eltern ein besseres Leben erhoffte. Es wurde dann irgendwann klar, dass die Ehe sehr kontrolliert und für die Außenwelt war. Étaín ist eine Beobachterin und durch Tavian durfte sie lernen, wie man sich diplomatisch Ausdrückt. Deshalb säte sie eben diese Zweifel an seine Position, seiner Arbeit und seiner (mentalen) Gesundheit. Durch die passenden Pflanzen und Kräutern würde sie letzteres noch bestärken indem sie Vergesslichkeit, Übelkeit, Kopfschmerzen und/oder Schwäche hervorrufen würde. Nicht, weil sie ihn töten wollte. Sie erhoffte sich, so aus der Ehe auszubrechen (indem er desertierte). Er war nie "böse" in dem Sinne, doch trotzdem hatte sie Angst um das Leben ihrer Eltern, wenn sie sich trennen würde. Denn was sollen die anderen denken, wenn selbst eine "arme Olle" sich von Tavian trennen würde?! Étaín hat keinerlei Wissen über Venini. Den 'Rebellen' steht sie nicht unterstützend, aber auch nicht böse gegenüber. Sie hat bis zu einem gewissen Punkt Verständnis und denkt, dass die Rebellion nicht durch Bosheit entstanden ist, sondern durch Verzweiflung. Generell äußert sie sich politisch quasi gar nicht, und wenn ist sie stets neutral und sachlich. Einerseits wegen ihrer Ehe zu einem hochrangigem Offizier, aber auch zu ihrer Kindheit an der Poromiel'shen Grenze. Bezüglich der neuen Generation kann ich ja noch gerne die Bio zitieren: "Schülerinnen und Schüler suchen sie oft nach (heimlichen) Prügeleien auf, um sich von ihr verarzten zu lassen. Und selbst wenn keine Schlägerei im Hintergrund steht, wissen die Betroffenen eines genau: Étaín Phaeryis stellt keine Fragen – sie will keine Geschichten hören. Sie will einfach nur die Wunden ihrer Mitmenschen heilen." |
| Geschrieben von Qhiona Tharavyn - 05.05.2025, 15:40 |
Hallo liebe Chi, danke für deine Geduld! Wir hatten jetzt die Gelegenheit, deine Vorstellung anzusehen und haben ein-zwei kleine Anmerkungen im Gepäck, nach deren Klärung du sehr gerne Étaín ins Getümmel werfen kannst!
![]()
![]() Außerdem sind wir ein bisschen über die Timeline gestolpert, die du für Étaín und Tavian aufgemalt hast. Du schreibst, sie hätte ihn mit 20 Jahren kennengelernt, wo er seinerseits jedoch schon Reiter war. Sie müsste mit 20 allerdings den Wehrdienst am BWC antreten. Vielleicht kannst du uns diesbezüglich erleuchten? ![]() Eine Hochzeit mit Tavian wäre dann auch erst frühestens nach ihrem Wehrdienst möglich, vorher ist das tatsächlich gar nicht gestattet! Und, wo wir noch ein bisschen ratlos sind, wäre der Punkt, dass sie ihm diese hübschen Flöhe ins Ohr gesetzt haben soll, aka Zweifel gesät, wo wir uns fragen: welche denn? Und woran? Und warum? Und woher kommt da ihre Mentalität bzw. ihr Wissen, dass sie überhaupt fähig ist, welche zu streuen? Und wie verträgt sich das jetzt mit ihrer Anstellung am BWC, das ja quasi die neue(n) Generation(en) ausbildet? Vielleicht kannst du uns hier noch 1-2 mehr Informationen mitgeben! ![]() Liebe Grüße Berrie und Jella |
| Geschrieben von Ivelle Kinnaird - 30.04.2025, 20:47 |
Liebe Chi,
danke für die Vorstellung deines Konzepts! Wir besprechen das einmal im Team und melden uns dann bei dir. Aufgrund von Abwesenheiten kann das aber etwas länger dauern. Nur, dass du dich nicht wunderst! Liebe Grüße Jella |
| Geschrieben von Étaín Phaeryis - 28.04.2025, 23:23 |
Charaktervorstellung Étaín Phaeryis
38 Jahre alt ● Heilkundlerin am BWC für Heiltränke und Salbenbereitung & Gegengifte und Immunisierung ●
Étaín Phaeryis hatte keinen einfachen Weg, um als Heilkundlerin und Lehrkraft am Basgiath War College Fuß zu fassen. Sie wuchs in großer Armut in Pelham auf, einem rauen Außenposten an der Grenze zu Poromiel. Ihre einzigen frühen Berührungspunkte zur (alchemistischen) Heilkunst verdankte sie dem Wissen ihrer Eltern. Mit 20 Jahren lernte sie Tavian Phaeryis kennen, einen hochrangigen Reiter, der in Pelham stationiert wurde. Kurz darauf folgte die Ehe. Es begannen Jahre voller Umzüge, Studien alter Lehrbücher über Pflanzen und Kräuter sowie vereinzelter Lehrstunden, ehe sie mit 35 Jahren – durch Tavians enge Kontakte – eine Stelle als Lehrkraft am Basgiath War College erhielt. Nicht ganz ein Jahr später desertierte Tavian – hauptsächlich durch das schlechte Gewissen und die Zweifel, die Étaín über lange Zeit hinweg in seinem Geist gesät hatte. Ein halbes Jahr darauf kehrte er zurück – gezeichnet von seiner eigenen Loyalität – und stellte sich seiner Exekution. Ein Ausgang, mit dem Étaín selbst nie gerechnet hatte. Und doch hat sie sich am College einen respektablen Ruf erarbeitet – nicht nur wegen ihrer umfassenden Kenntnisse in Natur- und Pflanzenheilkunde, sondern auch wegen ihrer Diskretion: Étaín weiß, wann man Fragen stellen sollte – und wann besser nicht. Kadett:innen suchen sie auf, um Verletzungen versorgen zu lassen, die offiziell über die Krankenstation laufen müssten – wo jedoch unbequeme Fragen gestellt würden. Auch Kollegen aus anderen Quadranten holen sich gerne ihren Rat – denn Étaín stellt keine Forderungen, keine Diagnosen, und noch weniger Urteile. Die Heilkundige ist zutiefst geprägt von Schuldgefühlen – gegenüber ihrer Heimat, gegenüber ihren Eltern, aber vor allem gegenüber ihrem Ehemann, der durch ihr Handeln in den Tod getrieben wurde. Sie ist in sich zurückgezogen, schweigsam und schwer geprägt – nicht nur vom frühen Verlust ihrer kleinen Schwester, sondern vor allem durch den Tod ihres Mannes. Es vergeht kein Tag, an dem sie nicht still in die Flammen blickt, die für sie zugleich Trost und Strafe geworden sind. Im Arbeitsalltag aber ist sie präsent, hilfsbereit und auf eine eigentümliche, zurückhaltende Weise zuvorkommend – selten von sich aus, doch stets, wenn sie um Hilfe gebeten wird. ![]()
Fakt
Fakt weitere Infos
Hier einmal die liebe Étaín. Das wäre mein erstes Schrift-RP in dieser Art und Weise, deswegen bin ich über Kritik und Anmerkungen sehr dankbar :nod: Ich habe mir auch überlegt, dass Étaín immer wieder heimlich Kräuter aus Poromiel zugeschickt bekommt (von alten Kontakten) - mit denen sie uA auch die Wunden ihrer Mitmenschen versorgt. Wäre das umsetzbar? (Oder ich frage mal so: Ist überhaupt ihr Werdegang umsetzbar? Haha.) GaLiGrü!
Chi chi.nx |

Leider müssen wir dir noch einmal ein paar Anmerkungen mitgeben, weil dein Konzept so wie es ist derzeit noch nicht in unsere Lore passt. 




![[Bild: gif-melisandre-game-of-thrones-gif-melis...00-282.gif]](https://i.ibb.co/xtrqn3PD/gif-melisandre-game-of-thrones-gif-melisandre-game-of-thrones-gif-500-282.gif)