Spiegelforum: Codex of Flame and Fury
codex of flame and fury
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Étaín Phaeryis
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#1
Charaktervorstellung

Étaín Phaeryis
38 Jahre alt ● Heilkundlerin am BWC für Heiltränke und Salbenbereitung & Gegengifte und Immunisierung ●

Étaín Phaeryis hatte keinen einfachen Weg, um als Heilkundlerin und Lehrkraft am Basgiath War College Fuß zu fassen. Sie wuchs in großer Armut in Pelham auf, einem rauen Außenposten an der Grenze zu Poromiel. Ihre einzigen frühen Berührungspunkte zur (alchemistischen) Heilkunst verdankte sie dem Wissen ihrer Eltern.

Mit 20 Jahren lernte sie Tavian Phaeryis kennen, einen hochrangigen Reiter, der in Pelham stationiert wurde. Kurz darauf folgte die Ehe. Es begannen Jahre voller Umzüge, Studien alter Lehrbücher über Pflanzen und Kräuter sowie vereinzelter Lehrstunden, ehe sie mit 35 Jahren – durch Tavians enge Kontakte – eine Stelle als Lehrkraft am Basgiath War College erhielt.

Nicht ganz ein Jahr später desertierte Tavian – hauptsächlich durch das schlechte Gewissen und die Zweifel, die Étaín über lange Zeit hinweg in seinem Geist gesät hatte. Ein halbes Jahr darauf kehrte er zurück – gezeichnet von seiner eigenen Loyalität – und stellte sich seiner Exekution. Ein Ausgang, mit dem Étaín selbst nie gerechnet hatte.

Und doch hat sie sich am College einen respektablen Ruf erarbeitet – nicht nur wegen ihrer umfassenden Kenntnisse in Natur- und Pflanzenheilkunde, sondern auch wegen ihrer Diskretion:
Étaín weiß, wann man Fragen stellen sollte – und wann besser nicht.
Kadett:innen suchen sie auf, um Verletzungen versorgen zu lassen, die offiziell über die Krankenstation laufen müssten – wo jedoch unbequeme Fragen gestellt würden.
Auch Kollegen aus anderen Quadranten holen sich gerne ihren Rat – denn Étaín stellt keine Forderungen, keine Diagnosen, und noch weniger Urteile.

Die Heilkundige ist zutiefst geprägt von Schuldgefühlen – gegenüber ihrer Heimat, gegenüber ihren Eltern, aber vor allem gegenüber ihrem Ehemann, der durch ihr Handeln in den Tod getrieben wurde. Sie ist in sich zurückgezogen, schweigsam und schwer geprägt – nicht nur vom frühen Verlust ihrer kleinen Schwester, sondern vor allem durch den Tod ihres Mannes. Es vergeht kein Tag, an dem sie nicht still in die Flammen blickt, die für sie zugleich Trost und Strafe geworden sind.

Im Arbeitsalltag aber ist sie präsent, hilfsbereit und auf eine eigentümliche, zurückhaltende Weise zuvorkommend – selten von sich aus, doch stets, wenn sie um Hilfe gebeten wird.
[Bild: gif-melisandre-game-of-thrones-gif-melis...00-282.gif]

Fakt
Fakt
weitere Infos
Hier einmal die liebe Étaín. Das wäre mein erstes Schrift-RP in dieser Art und Weise, deswegen bin ich über Kritik und Anmerkungen sehr dankbar :nod:
Ich habe mir auch überlegt, dass Étaín immer wieder heimlich Kräuter aus Poromiel zugeschickt bekommt (von alten Kontakten) - mit denen sie uA auch die Wunden ihrer Mitmenschen versorgt. Wäre das umsetzbar? (Oder ich frage mal so: Ist überhaupt ihr Werdegang umsetzbar? Haha.)
GaLiGrü!
Chi
chi.nx
Kurzbeschreibung
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#2
Liebe Chi,

danke für die Vorstellung deines Konzepts! Wir besprechen das einmal im Team und melden uns dann bei dir. flower Aufgrund von Abwesenheiten kann das aber etwas länger dauern. Nur, dass du dich nicht wunderst!

Liebe Grüße
Jella
Dracheninfos
Orem
orange | Skorpionschwanz
100 Jahre | 6.77 m | männlich
Kurzbeschreibung
Den Kopf eigentlich schon immer in Büchern oder in den Wolken, flüchtete sich Ivelle Nyra Kinnaird stets gern in fremde Welten, wo die eigene doch teils so düster erschien. Ein gewisser Hang zu Eskapismus ist ihr geblieben, eine Liebe für Bücher ebenfalls, aber ein Teil ihrer Träume hat sich schon vor geraumer Zeit in ihre Realität verlagert. Sie mag ein oder zehn Märchen zu viel gelesen haben, die sie lange ein „und sie lebten glücklich bis ans Ende ihrer Tage“ als erreichbares Ziel ansehen ließen. Diese Romantisierung musste sich aufgrund ein bisschen Enttäuschung verflüchtigen, schließlich kann sie die Überzeugung, dass es nicht das Ende sein kann, wenn’s nicht glücklich ist, anhand unterschiedlicher Erlebnisse ihrer letzten Lebensjahre problemlos widerlegen. An den Glauben, dass Liebe eine magische Kraft inneruht, indes klammert sie sich mit einem dieser eisernen Griffe, welche die Fingerknöchel blasser hervortreten lassen. Schließlich ist es eben diese Liebe, die sie von ihrem lange Jahre gereiften Plan ihren Dienst als Schriftgelehrte zu verbringen, zur Entscheidung bewogen hat, sowie ihre Jugendliebe Reiterin werden zu wollen. Ein Jahr Vorbereitung schien kaum genug, um die eher belesene als sportliche junge Frau über das Viadukt und durch die darauffolgenden Gauntletprüfung zu bringen, aber sie überraschte wohl viele damit, dass sie selbst die Präsentation überlebte und sich schließlich beim Dreschen sogar ein Drache für sie entschied. Aus einem metaphorischen ‚Mit dem Kopf in den Wolken‘ ist also auch eine Tatsächlichkeit geworden. Ihre körperlichen Schwächen haben sich über das erste Jahr verringert, ihre Stärken liegen aber nach wie vor in der Theorie. Belesen ist sie also weiterhin, dass gleich beide Gründe, dass sie Reiterin werden wollte, ebenfalls durch das College wandeln, hat sie jedoch nicht gänzlich bis zum Ende durchdacht.

Den Traum einer lebenslangen Beziehung mit ihrer Jugendliebe, ließ sie die von ihren Eltern – eigentlich Adoptiveltern, aber sie hat sie schon vor langer Zeit als ihre Familie angenommen – angestrebte Verlobung als unmöglich ansehen und durch die Bindung mit einem Drachen auf genügend Eigenständigkeit hoffen, ihr zu entgehen. Dass ihre Jugendliebe die Distanz wahrt, obwohl sie manchmal nur ein paar Schritte trennen – schließlich ist er auch Reiter geworden – lässt sie manchmal an ihrer Rolle der hoffnungslosen Romantikerin zweifeln. Cillian Beolan als potenziellen Ehemann zu sehen, kommt irgendwie trotzdem nicht so recht in Frage. Vielleicht folgerten gerade diese Unsicherheiten ihre Siegelkraft, die ganz eigene Herausforderungen mit sich bringt. Nicht nur, dass Vorausseher selten sind, ihre prophetischen Träume sind auch noch höchst schwierig einzuordnen. Meist sieht Ivelle nur die kleinsten Details einer Szenerie und kann häufig, wenn überhaupt, erst in Momenten, wo sie ihnen tatsächlich begegnet, einordnen, was sie bedeuten. Dabei hilft manchmal jemandem aus ihrer Staffel vielleicht erst mit dem rechten Fuß loszulaufen oder den Schuh neu zu binden oder ein gewisses Essen nicht zu wählen. Es sind Kleinigkeiten, die großen Visionen blieben bisher aus, aber hilfreich kann die ein oder andere sicherlich sein. Für jemanden, der derart viel tagträumt, vielleicht auch eine Form von Ironie des Schicksals, in ihren Träumen nun tatsächlich möglichen Realitäten zu begegnen und noch mehr, dass sich diese Prophezeiungen zuletzt nicht mehr nur auf ihre Träume beschränken.

Ivelle erscheint manch einem sicherlich immer noch etwas zu zart und sanft, aber die letzten Monate und das letzte Jahr haben sie durchaus etwas härter werden lassen. Sie ist mehr so naiv zu glauben, dass alle ihr etwas Gutes wollen, erliegt wohl aber dem IrrGlauben, dass das Gute am Ende stärker sein muss. Hilfsbereitschaft bedeutet ihr viel, Streit eher weniger, aber in Momenten, in denen sie früher geschwiegen hätte, ergreift sie nun auch einmal bestimmt Partei. Nicht nur für andere, sondern auch sich selbst. Mit ein bisschen mehr Schatten innerhalb der Welt und auch in ihrem Charakter hat sie sich arrangiert. List, um des überlisten willen, ist ihr aber immer noch genauso zuwider, wie andere auszunutzen, so hilfreich es sicherlich in ihrem neuen Leben auch manchmal wäre. Ihr Herz indes hat sich etwas mehr verschlossen und Vorsicht ist mit dem ein oder anderen Verrat einhergegangen, aber dem zum Trotz würde sie immer noch lieber weitere Freundschaften schließen, als sich Feinde zu machen. Ivelle wird gerne gemocht und lernt gerade erst, damit umzugehen, wenn Menschen es nicht tun.
in Ausbildung
1. Geschwader
Klauenschwarm
1. Staffel
Basgiath
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#3
Hallo liebe Chi, danke für deine Geduld! Wir hatten jetzt die Gelegenheit, deine Vorstellung anzusehen und haben ein-zwei kleine Anmerkungen im Gepäck, nach deren Klärung du sehr gerne Étaín ins Getümmel werfen kannst! hello
  1. Wir freuen uns über weiteren Lehrkräftezuwachs (du betitelst sie als Heilkundlerin, ich vermute, du meinst hier dann Professorin?) am BWC, allerdings ist uns aufgefallen, dass du zwei Lehrfächer gewählt hast, die zeitgleich stattfinden. Wenn sie sich also nicht gerade duplizieren kann, müsstest du dich für eines der beiden oder für ein zusätzliches, das nicht parallel stattfindet, entscheiden. cry
  2. Außerdem sind wir ein bisschen über die Timeline gestolpert, die du für Étaín und Tavian aufgemalt hast. Du schreibst, sie hätte ihn mit 20 Jahren kennengelernt, wo er seinerseits jedoch schon Reiter war. Sie müsste mit 20 allerdings den Wehrdienst am BWC antreten. Vielleicht kannst du uns diesbezüglich erleuchten? trash
  3. Eine Hochzeit mit Tavian wäre dann auch erst frühestens nach ihrem Wehrdienst möglich, vorher ist das tatsächlich gar nicht gestattet!
  4. Und, wo wir noch ein bisschen ratlos sind, wäre der Punkt, dass sie ihm diese hübschen Flöhe ins Ohr gesetzt haben soll, aka Zweifel gesät, wo wir uns fragen: welche denn? Und woran? Und warum? Und woher kommt da ihre Mentalität bzw. ihr Wissen, dass sie überhaupt fähig ist, welche zu streuen? Und wie verträgt sich das jetzt mit ihrer Anstellung am BWC, das ja quasi die neue(n) Generation(en) ausbildet? Vielleicht kannst du uns hier noch 1-2 mehr Informationen mitgeben!
Wenn dann soweit alles passt, spricht gar nichts weiter gegen sie und ihr zugegeben tragisches Schicksal mit ihrem verstorbenen Gatten. lurk

Liebe Grüße
Berrie und Jella
Dracheninfos
Sola
grün | Skorpionschwanz
98 Jahre | 7.22 m | männlich
Kurzbeschreibung
Du lebst in Strukturen, in Richtlinien, Maßgaben, Leitplanken. Sie ordnen dein Leben, deine Worte und deine Entscheidungen, dein Denken, dein Handeln und dein ganzes Sein. Sind die kleinen Details, die du suchst. Die Details, auf die es ankommt. Die ausschlaggebend sind, dass dein Pendel in die eine oder andere Richtung ausschlägt. Bist ein Buch mit sieben Siegeln, machst keinen Hehl aus den Werten, die dich leiten. Loyalität ist dein Synonym, ist der Motor für alle deine Taten und der Weg, den du gehst, ganz gleich, welche Kosten er verursacht. Du glaubst so fest an dein Ideal, trotz oder gerade wegen deines Wissens. Dass du heute stehst, wo du stehst - und bist, wer du bist, hast du dir zu verdanken. Hast es dir erarbeitet, all das Vertrauen in dich und deine Fähigkeiten. War kein göttergegebenes Privileg, keine seit Jahrhunderten andauernde Verpflichtung der Königsfamilie gegenüber, die dein Pflichtgefühl nähren würde. Gibt keine lange Ahnenreihe, deren stolze Schöpfe die aus Büchern entgegenrecken, gibt keine von Hause ausgeübte Indoktrination, die dich geformt hätte. Du hast deinen Weg selbst gewählt, Stein um Stein selbst gesetzt, jedes Hindernis überwunden, jeden Zweifel hinter dir gelassen. Geblieben ist eine Form von dir, mit der du selbst am wenigsten gerechnet hättest. Geblieben ist die Frau, deren Moral dehnbar ist. Eine Frage der Situation und Auslegung, aber kein festes Konzept, das Einfluss auf deine Entscheidungen hat.

Die Orden an deinem Revers werfen schimmernd bunte Farben, wenn die Sonne sich in ihnen bricht. Hast eine Menge davon, eine Vielzahl, die dich stolz machen sollte. Sie markieren dich als Mitglied des Nordgeschwaders, als ihre Geschwaderführerin. Kleine Zahlen, Buchstaben und Symbole, die deine Historie von über zwanzig Jahren im navarrianischen Militär bezeugen. Ein stetiges Mahnmal für all deine Taten im Dienste der Krone - im Dienste der Sicherheit deines Landes. Sie zeichnen ein Bild in Farben und Facetten, doch ohne Schattierung. Ohne das, was dich zu der Person macht, die diese Orden tragen darf. Keiner zeigt die Anzahl der Menschen, die durch deine Hand oder dein Wort ihr Leben gegeben haben. Keiner zeigt die Verantwortung, die du trägst, immer dann, wenn du deine Finger vorsichtig an fremder Menschen Schläfen legst und die warme Magie durch deine Fingerspitzen wabern spürst. Keiner zeigt die Schuld, die du über Jahrzehnte angehäuft hast. Sie alle zeigen nur das Beste von dir, während du nur im Innern mit dem Schlimmsten kämpfen musst.

Du glaubst an den Wert all der Taten und daran, dass es sich irgendwann einmal lohnen wird. Bist fest verankert im System, das dich als leitende Hand auserkoren hat. Du kennst all die Geheimnisse, all die verschleierten Wahrheiten und geschwärzten Dokumente. Kennst die Schwierigkeiten und Herausforderungen, womit das schwächelnde Konstrukt zu kämpfen hat, kennst die Feinde von innen und von außen. War eine einfache Rechnung, die es brauchte, um zu erkennen, wohin dein Pendel würde schlagen müssen, um nicht mehr als das Überleben eines Reiches sicherzustellen. Sicherheit gegen Grausamkeit - du bist bereit, diesen Handel zu tragen und zu schützen, wo immer es nötig ist. Bist bereit, deinen Teil beizutragen und, wenn nötig, selbst Hand anzulegen. Generationen haben vor dir ihr Bestes gegeben, ihr Land und all die Menschen, die ihnen untergeben sind, vor dem Untergang zu bewahren. Du reihst dich in diese Pflicht ein, hast sie für dich angenommen und akzeptiert, bis heute nur einige wenige Male hinterfragt und doch den richtigen Pfad gewählt.
General
Nordgeschwader
Flammenschwarm
1. Staffel
Calldyr Stadt
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#4
Huhu! Ich melde mich mal zurück, danke für eure Geduld! love


(05.05.2025, 15:40)Qhiona Tharavyn schrieb:
  1. Wir freuen uns über weiteren Lehrkräftezuwachs (du betitelst sie als Heilkundlerin, ich vermute, du meinst hier dann Professorin?) am BWC, allerdings ist uns aufgefallen, dass du zwei Lehrfächer gewählt hast, die zeitgleich stattfinden. Wenn sie sich also nicht gerade duplizieren kann, müsstest du dich für eines der beiden oder für ein zusätzliches, das nicht parallel stattfindet, entscheiden. cry

Da hast du völlig Recht, irgendwie habe ich in meinem übermüdeten Kopf immer nur die einzelnen Jahre miteinander verglichen, anstatt das "Große Ganze". Étaín ist auch keine Heilkundlerin, sondern wäre dann selbstverständlich nur eine Lehrkraft für Heiltränke und Salbenbereitung.




(05.05.2025, 15:40)Qhiona Tharavyn schrieb:
  • Außerdem sind wir ein bisschen über die Timeline gestolpert, die du für Étaín und Tavian aufgemalt hast. Du schreibst, sie hätte ihn mit 20 Jahren kennengelernt, wo er seinerseits jedoch schon Reiter war. Sie müsste mit 20 allerdings den Wehrdienst am BWC antreten. Vielleicht kannst du uns diesbezüglich erleuchten? trash
  • Eine Hochzeit mit Tavian wäre dann auch erst frühestens nach ihrem Wehrdienst möglich, vorher ist das tatsächlich gar nicht gestattet!

  • Étaín war niemals im Wehrdienst, noch hatte sie eine Schule wie das BWC besucht, da sie aus sehr armen Verhältnissen kommt. Sie hat quasi die "Schule des Lebens" besucht. Deswegen stelle ich mir ja auch die Frage, ob sie überhaupt über solch einen Umweg (Keine offizielle (Schul-)Ausbildung, enge Kontakte von Tavian in das BWC) eine Lehrkraft am BWC werden kann.




    (05.05.2025, 15:40)Qhiona Tharavyn schrieb:
  • Und, wo wir noch ein bisschen ratlos sind, wäre der Punkt, dass sie ihm diese hübschen Flöhe ins Ohr gesetzt haben soll, aka Zweifel gesät, wo wir uns fragen: welche denn? Und woran? Und warum? Und woher kommt da ihre Mentalität bzw. ihr Wissen, dass sie überhaupt fähig ist, welche zu streuen? Und wie verträgt sich das jetzt mit ihrer Anstellung am BWC, das ja quasi die neue(n) Generation(en) ausbildet? Vielleicht kannst du uns hier noch 1-2 mehr Informationen mitgeben!

  • "Du bist nicht mehr wie früher, Tavian.Du wirkst... erschöpft. Als würde der Krieg dich auffressen." ; "Die jungen Reiter reden schon - sie sagen, du greifst nicht mehr durch wie früher. Aber was wissen sie schon, oder?" ; "Wenn ich daran denke, was ich in Pelham gesehen habe... Du glaubst gar nicht, was euer Einsatz dort angerichtet hat." ; "Ich frage mich manchmal, ob deine Vorgesetzten je wirklich wissen, was sie euch da draußen zumuten." ; "Ich sehe, wie du nachts nicht schläfst. Du träumst schlecht. Wirst du das ewig durchstehen?" ; "Wenn du verschwinden würdest...Ich würde es keinem erzählen. Nicht mal mir selbst."


    Hier nur mal ein paar Beispielgedanken, die Étaín jahrelang in Tavians Kopf gepflanzt hat.
    Tavian ist ein Mensch, der sehr viel auf die Meinung Anderer achtet. Die Ehe war für ihn eine reine Selbstinszenierung ("Seht mich an, ich heirate eine arme Frau, so selbstlos bin ich!"), dementsprechend war ihm eine makellose Ehe sehr wichtig und für ihn ein Mittel zum Zweck. Étaín ist damals die Ehe eingegangen, weil sie sich für sich selbst und ihre Eltern ein besseres Leben erhoffte. Es wurde dann irgendwann klar, dass die Ehe sehr kontrolliert und für die Außenwelt war. Étaín ist eine Beobachterin und durch Tavian durfte sie lernen, wie man sich diplomatisch Ausdrückt. Deshalb säte sie eben diese Zweifel an seine Position, seiner Arbeit und seiner (mentalen) Gesundheit. Durch die passenden Pflanzen und Kräutern würde sie letzteres noch bestärken indem sie Vergesslichkeit, Übelkeit, Kopfschmerzen und/oder Schwäche hervorrufen würde. Nicht, weil sie ihn töten wollte. Sie erhoffte sich, so aus der Ehe auszubrechen (indem er desertierte). Er war nie "böse" in dem Sinne, doch trotzdem hatte sie Angst um das Leben ihrer Eltern, wenn sie sich trennen würde. Denn was sollen die anderen denken, wenn selbst eine "arme Olle" sich von Tavian trennen würde?!
    Étaín hat keinerlei Wissen über Venini. Den 'Rebellen' steht sie nicht unterstützend, aber auch nicht böse gegenüber. Sie hat bis zu einem gewissen Punkt Verständnis und denkt, dass die Rebellion nicht durch Bosheit entstanden ist, sondern durch Verzweiflung. Generell äußert sie sich politisch quasi gar nicht, und wenn ist sie stets neutral und sachlich. Einerseits wegen ihrer Ehe zu einem hochrangigem Offizier, aber auch zu ihrer Kindheit an der Poromiel'shen Grenze.
    Bezüglich der neuen Generation kann ich ja noch gerne die Bio zitieren:
    "Schülerinnen und Schüler suchen sie oft nach (heimlichen) Prügeleien auf, um sich von ihr verarzten zu lassen. Und selbst wenn keine Schlägerei im Hintergrund steht, wissen die Betroffenen eines genau: Étaín Phaeryis stellt keine Fragen – sie will keine Geschichten hören. Sie will einfach nur die Wunden ihrer Mitmenschen heilen."
    Kurzbeschreibung
    Zitieren
    #5
    Hallo liebe Chi,
    danke, dass du noch einmal konkretisiert hast, was du dir für Étaín vorstellst. hello Leider müssen wir dir noch einmal ein paar Anmerkungen mitgeben, weil dein Konzept so wie es ist derzeit noch nicht in unsere Lore passt.

    1. Aussetzen der Wehrpflicht: Grundsätzlich gilt in Navarre (und auch Poromiel) eine Wehrpflicht. Das bedeutet, dass jede Person mit/über 20 nach Basgiath einberufen wird und dort drei Jahre dazu verpflichtet ist eine Ausbildung in einem der Quadranten zu durchlaufen. Informationen dazu findest du in unserem Lexikon hier sowie hier. Es gibt seltene Ausnahmen, die das Aussetzen der Wehrpflicht erlauben. Auch diese haben wir in den Artikeln festgehalten. Armut allein wäre kein Grund dafür nicht einberufen zu werden. Auch die Schulbildung ist im Land Navarre verpflichtend, mehr dazu findest du hier.

    2. Berufung als Lehrkraft: Eine Berufung als Lehrkraft erfolgt in unserer Welt weniger über Einflussnahme von hochrangigen Persönlichkeiten, sondern aufgrund von Eignung sowie herausragenden Leistungen im militärischen Sektor. Das bedeutet, wenn sie keine Ausbildung genossen hat (siehe oben), können wir uns eigentlich nicht vorstellen, dass sie als Professorin berufen wird. Selbst nicht, wenn ihr Mann ein gutes Wort eingelegt hat.

    Ist es für dein Konzept denn wirklich zwingend notwendig, dass sie keine Bildung erhalten hat und/oder könntest du dir vorstellen, dass sie in Basgiath bei den Heilkundigen war und (aufgrund des Einflusses ihres Mannes) an Außenposten Erfahrungen sammeln konnte, um berufen zu werden? Oder wäre es für dich denkbar, sie nicht als Professorin zu spielen?

    Bei Rückfragen melde dich gerne. Wir würden dir aber gern nahelegen, dir zuvor einmal die verlinkten Hintergrundtexte durchzulesen.

    Liebe Grüße
    Berrie und Jella flower
    Dracheninfos
    Orem
    orange | Skorpionschwanz
    100 Jahre | 6.77 m | männlich
    Kurzbeschreibung
    Den Kopf eigentlich schon immer in Büchern oder in den Wolken, flüchtete sich Ivelle Nyra Kinnaird stets gern in fremde Welten, wo die eigene doch teils so düster erschien. Ein gewisser Hang zu Eskapismus ist ihr geblieben, eine Liebe für Bücher ebenfalls, aber ein Teil ihrer Träume hat sich schon vor geraumer Zeit in ihre Realität verlagert. Sie mag ein oder zehn Märchen zu viel gelesen haben, die sie lange ein „und sie lebten glücklich bis ans Ende ihrer Tage“ als erreichbares Ziel ansehen ließen. Diese Romantisierung musste sich aufgrund ein bisschen Enttäuschung verflüchtigen, schließlich kann sie die Überzeugung, dass es nicht das Ende sein kann, wenn’s nicht glücklich ist, anhand unterschiedlicher Erlebnisse ihrer letzten Lebensjahre problemlos widerlegen. An den Glauben, dass Liebe eine magische Kraft inneruht, indes klammert sie sich mit einem dieser eisernen Griffe, welche die Fingerknöchel blasser hervortreten lassen. Schließlich ist es eben diese Liebe, die sie von ihrem lange Jahre gereiften Plan ihren Dienst als Schriftgelehrte zu verbringen, zur Entscheidung bewogen hat, sowie ihre Jugendliebe Reiterin werden zu wollen. Ein Jahr Vorbereitung schien kaum genug, um die eher belesene als sportliche junge Frau über das Viadukt und durch die darauffolgenden Gauntletprüfung zu bringen, aber sie überraschte wohl viele damit, dass sie selbst die Präsentation überlebte und sich schließlich beim Dreschen sogar ein Drache für sie entschied. Aus einem metaphorischen ‚Mit dem Kopf in den Wolken‘ ist also auch eine Tatsächlichkeit geworden. Ihre körperlichen Schwächen haben sich über das erste Jahr verringert, ihre Stärken liegen aber nach wie vor in der Theorie. Belesen ist sie also weiterhin, dass gleich beide Gründe, dass sie Reiterin werden wollte, ebenfalls durch das College wandeln, hat sie jedoch nicht gänzlich bis zum Ende durchdacht.

    Den Traum einer lebenslangen Beziehung mit ihrer Jugendliebe, ließ sie die von ihren Eltern – eigentlich Adoptiveltern, aber sie hat sie schon vor langer Zeit als ihre Familie angenommen – angestrebte Verlobung als unmöglich ansehen und durch die Bindung mit einem Drachen auf genügend Eigenständigkeit hoffen, ihr zu entgehen. Dass ihre Jugendliebe die Distanz wahrt, obwohl sie manchmal nur ein paar Schritte trennen – schließlich ist er auch Reiter geworden – lässt sie manchmal an ihrer Rolle der hoffnungslosen Romantikerin zweifeln. Cillian Beolan als potenziellen Ehemann zu sehen, kommt irgendwie trotzdem nicht so recht in Frage. Vielleicht folgerten gerade diese Unsicherheiten ihre Siegelkraft, die ganz eigene Herausforderungen mit sich bringt. Nicht nur, dass Vorausseher selten sind, ihre prophetischen Träume sind auch noch höchst schwierig einzuordnen. Meist sieht Ivelle nur die kleinsten Details einer Szenerie und kann häufig, wenn überhaupt, erst in Momenten, wo sie ihnen tatsächlich begegnet, einordnen, was sie bedeuten. Dabei hilft manchmal jemandem aus ihrer Staffel vielleicht erst mit dem rechten Fuß loszulaufen oder den Schuh neu zu binden oder ein gewisses Essen nicht zu wählen. Es sind Kleinigkeiten, die großen Visionen blieben bisher aus, aber hilfreich kann die ein oder andere sicherlich sein. Für jemanden, der derart viel tagträumt, vielleicht auch eine Form von Ironie des Schicksals, in ihren Träumen nun tatsächlich möglichen Realitäten zu begegnen und noch mehr, dass sich diese Prophezeiungen zuletzt nicht mehr nur auf ihre Träume beschränken.

    Ivelle erscheint manch einem sicherlich immer noch etwas zu zart und sanft, aber die letzten Monate und das letzte Jahr haben sie durchaus etwas härter werden lassen. Sie ist mehr so naiv zu glauben, dass alle ihr etwas Gutes wollen, erliegt wohl aber dem IrrGlauben, dass das Gute am Ende stärker sein muss. Hilfsbereitschaft bedeutet ihr viel, Streit eher weniger, aber in Momenten, in denen sie früher geschwiegen hätte, ergreift sie nun auch einmal bestimmt Partei. Nicht nur für andere, sondern auch sich selbst. Mit ein bisschen mehr Schatten innerhalb der Welt und auch in ihrem Charakter hat sie sich arrangiert. List, um des überlisten willen, ist ihr aber immer noch genauso zuwider, wie andere auszunutzen, so hilfreich es sicherlich in ihrem neuen Leben auch manchmal wäre. Ihr Herz indes hat sich etwas mehr verschlossen und Vorsicht ist mit dem ein oder anderen Verrat einhergegangen, aber dem zum Trotz würde sie immer noch lieber weitere Freundschaften schließen, als sich Feinde zu machen. Ivelle wird gerne gemocht und lernt gerade erst, damit umzugehen, wenn Menschen es nicht tun.
    in Ausbildung
    1. Geschwader
    Klauenschwarm
    1. Staffel
    Basgiath